ETH Zürich im Morgengrauen
Forschung & Innovation

Die Architektur der Präzision.

Die Schweiz ist nicht nur ein Gebirgsland, sondern ein Labor von globalem Ausmaß. Wir dokumentieren die Pfade von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung – ohne die üblichen Marketing-Phrasen, dafür mit dem Fokus auf das, was Bestand hat.

Scrollen zur Beobachtung

Ist Ihr Projekt für den Schweizer Forschungsstandort bereit?

Bevor wir uns in die Details der Patentraten vertiefen, ist eine ehrliche Bestandsaufnahme nötig. Die Schweiz sucht keine Volumen-Innovation, sondern Tiefenschärfe. Unsere Institutionen operieren nach einem Kodex der kompromisslosen Qualität, der oft fälschlicherweise als Langsamkeit interpretiert wird.

Wann Sie hier richtig sind

  • / Ihre Forschung erfordert eine Infrastruktur, die andernorts als „Luxus“ gilt (z.B. Reinräume oder Partikelbeschleuniger).
  • / Sie bevorzugen langfristige Kooperationen über kurzfristige Venture-Capital-Sprints.

Wann Sie warten sollten

  • / Ihr Hauptziel ist eine schnelle Marktpenetration ohne tiefe wissenschaftliche Validierung.
  • / Bürokratische Präzision bei Förderanträgen empfinden Sie als unüberwindbares Hindernis.
Taxonomie der Exzellenz

Das Schweizer Forschungs-Dossier

Wir haben die Forschungslandschaft in vier Quadranten unterteilt. Jeder Bereich folgt eigenen Gesetzen der Förderung und Publikation. Es geht hierbei weniger um die schiere Anzahl der Institute, sondern um die Dichte der Vernetzung.

Universitäts-Index ansehen

Physik & Grundlagenforschung

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Die Schweiz beherbergt mit dem CERN und dem PSI (Paul Scherrer Institut) zwei der weltweit bedeutendsten Knotenpunkte für Teilchenphysik und Neutronenstreuung. Hier wird nicht nach Anwendungen gesucht, sondern nach Wahrheiten – wobei die Anwendungen (wie das Web oder die Protonentherapie) oft als Nebenprodukt entstehen.

Teilchenbeschleuniger Komponenten

Life Sciences & Biotechnologie

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In Basel und Zürich konzentriert sich eine Dichte an Pharma- und Biotech-Expertise, die weltweit ihresgleichen sucht. Das „Bio-Valley“ profitiert von der direkten Nachbarschaft zu akademischen Giganten wie der ETH und der Universität Basel.

Life Science Mikroskopie
Vernetzungs-Visualisierung

Status-Bericht: Horizon Europe.

Die Schweiz hat per 2026 ihre volle Assoziierung an das Forschungsrahmenprogramm der EU (Horizon Europe) gefestigt. Dies ist kein politischer Erfolg, sondern eine schlichte Notwendigkeit für die globale Wissenschaftsgemeinschaft.

ERC Grants

Wiederaufnahme der uneingeschränkten Teilnahme für Schweizer Spitzenforscher.

Projektleitung

Schweizer Institute können wieder als formelle Koordinatoren in EU-Konsortien agieren.

Förder-Richtlinien prüfen
Alpine Forschungsstation
Fakten-Check

Patente als Währung der Innovation

Die Schweiz führt seit Jahren das Ranking der Patentanmeldungen pro Kopf an. Aber Zahlen lügen manchmal: Es geht nicht darum, alles zu patentieren, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Es geht um die Qualität der geistigen Schöpfung.

EPÜ-Anmeldungen Weltspitze (pro Kopf)
Forschungsquote (% BIP) ~3.3%
Publikations-Impact Exzellenz-Cluster

*Daten basieren auf Erhebungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) und dem SBFI Stand 2026.

CERN Labor

CERN & PSI: Einblicke in die Materie.

In der Schweiz zu forschen bedeutet oft, mit Werkzeugen zu arbeiten, die anderswo als Science-Fiction gelten würden. Ob am Large Hadron Collider in Genf oder an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz (SLS) in Villigen – hier werden die Grenzen des Sichtbaren täglich verschoben.

Großforschungsanlagen

Exklusiver Zugang für Schweizer Forscher durch kantonale und nationale Finanzierung.

Internationale Teams

Über 100 Nationalitäten arbeiten an Schweizer Instituten an der Zukunft der Physik.

Methodik & Struktur

Die duale Forschungsstruktur

A

Universitäre Hochschulen (UH)

Der Fokus liegt hier auf der reinen Erkenntnisgewinnung. Doktoranden und Postdocs an der ETH oder Uni Zürich arbeiten oft jahrelang an Problemen, deren praktische Anwendung erst Jahrzehnte später relevant wird. Hier wird das Fundament gegossen.

B

Fachhochschulen (FH)

Die Fachhochschulen schlagen die Brücke zur Industrie. Anwendungsorientierte Forschung (aF&E) ist hier das Schlagwort. Wenn ein Uhrenhersteller ein neues Material braucht oder ein Medizintechnik-Startup einen Prototyp validieren will, ist die FH der Partner der Wahl.

Forschungspartner finden

Die Auswahl des richtigen Instituts hängt von Ihrem TRL (Technology Readiness Level) ab. Wir helfen Ihnen, den passenden Slot zu finden.

Klärung von Vorbehalten

Präzisions-Mechanik

Planen Sie Ihren Einstieg.

Ob Sie als Forscher, Partner oder Investor kommen – die Schweizer Innovationslandschaft erschließt sich am besten vor Ort. Wir koordinieren Ihren Besuch an den relevanten Instituten.

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Offizielle Anlaufstelle für Bildungs-Kooperationen